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Warum man in der Schweiz nicht glücklich werden kann


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Ich hatte euch einen Beitrag über die Freundlichkeit der schweizer versprochen… hier ist er.

Bevor ihr euch den Artikel durchlest:

Es gibt Ausnahmen, sehr viele sogar. Ich bin froh, einige davon zu meinem Freundeskreis zählen zu dürfen bzw. sie zu kennen. Es handelt sich hier um meine Auffassung der Dinge.

Begriffen? Wenn nicht, dann lest nicht weiter.

Ein Arbeitstag in der Schweiz:

Ich lebe hier nun seit schon 11 Jahren. In der ganzen Zeit die ich bisher hier verbracht habe, konnte mich niemand von der mehrheitlichen offenheit der Schweizer überzeugen.

Die ganze Welt weiss wohl über schweizer Bankkonten und dem ganzen Reichtum dieses Landes bescheid. Viele Leute denken deswegen auch, dass das Leben hier eine Person glücklich und erfüllt machen muss.

Eher das Gegenteil ist der Fall.

Nehmen wir als Beispiel ein Arbeitstag für einen Büroangestellten in der Schweiz und vergleichen ihn mit einem Arbeitstag in einem südlichem Land.

Schweiz:

  1. Gegen 6-7 Uhr aufstehen.
  2. Zur Arbeit fahren oder gehen, dabei sich diese ganzen “mich kackt der Tag jetzt schon an” Gesichter reinziehen.
  3. Arbeiten, meistens wird man von Workaholics gehetzt.
  4. Über den Mittag noch die Zutaten für’s Abendessen einkaufen.
  5. Nach hause kommen gegen 18 Uhr, die gleiche Geschichte mit den Gesichtern erleben.
  6. Abendessen
  7. Vielleicht mal joggen gehen, oder sonst schnell was machen.
  8. Bisschen Tv, dann um 22 Uhr ins Bett.

Südliche Länder:

  1. Gegen 8 Uhr aufstehen.
  2. Zur Arbeit fahren, Leute sind nett und zuvorkommend.
  3. Arbeiten, viele nehmen’s ruhig. Workaholics sind aussenseiter.
  4. Nach Hause kommen gegen 18 Uhr.
  5. Mit Kollegen Sport treiben, danach in eine Bar oder in ein Cafe gehen.
  6. Einkaufen gehen gegen 21 Uhr.
  7. Abendessen
  8. Sich einen Film reinziehen bis 1 Uhr Morgens und dann ab ins Bett.

Was ist da der grosse Unterschied?

Die Leute! Was bringt mir der ganze Reichtum, wenn mir jeden Tag etliche unglückliche begegnen?

Verdammt, im Zug hier wird man sogar dumm angeschaut wenn man Lächelnd durch die Gegend läuft. Man wird wahrscheinlich für einen bekifften Typen gehalten.

Das viel öfters vorkommende schöne Wetter ist auch nicht zu vernachlässigen ;-) .

PS: Über das Wochenende will ich gar nicht reden. Hierzulande hat man kaum was zu tun, die Läden sind alle zu.

Im Süden gibts immer was zu tun und die Läden haben an Wochenenden rund um die Uhr geöffnet.

Ein weiteres Beispiel

Ich sass einmal im Zug auf dem Heimweg. Ein dunkelhäutiger kam rein und setzte sich neben einer Frau hin. War ja kein Platz mehr frei (der typische schweizer wäre da lieber gestanden als sich neben einem fremden hinzusetzen). Die Frau steht auf, tut so als würde sie den Zug verlassen und steigt dann im hinteren Wagon wieder ein.

Warum wohl? Na?

Ich bin kein schweizer. Bei mir ist es aber nicht erkennbar, dass ich ein Ausländer bin. Deswegen kenne ich Ausländerbenachteiligungen nur aus Bewerbungen und nicht aus dem täglichem Leben. Zum Glück.
Immerhin bin ich nicht dunkelhäutig oder habe einen Nachnamen der auf “-ic” endet. Ich habe schon von vielen Benachteiligungen gegenüber Ausländern gehört (schweizer werden sehr, sehr oft bei Lehrstellen bevorzugt behandelt!), über die aber komischerweise niemals jemand was berichtet.

Liebe schweizer. Nochmals zum mitschreiben: Patriotismus ist Vaterlandliebe und kein Nationalismus.

Warum sind schweizer so verschlossen?

Auf den meisten Freundlichkeits- und Gastfreundschaftsstatistiken sind schweizer weit hinten abgeschlagen. Sogar bei eigenen Umfragen beurteilen sich schweizer gegenseitig als unfreundlich und verschlossen!

Ich kann dies im täglichen Leben nur bestätigen.

Warum das so ist? Keine Ahnung, erklärt mir jemand das mal? Warum kann ich in einem anderen Land ohne Probleme Leute nach einem Weg fragen und in Zürich laufen Leute aus Angst einfach weiter?! Ist ein Fiat Punto denn wirklich ein solch bedrohliches Auto? :-O

Die ewige genautuerei:

Vielleicht ist das angeboren. Aber kann mir jemand mal erklären warum es diesen Spruch gibt: “Wer zu spät ist, den bestraft der Schweizer”. Naja, das kommt wohl nicht einfach von so. Pünktlichkeit ist hier grossgeschrieben, einige Sekunden führten schon zu manchen Empörungen.

Egal ob eine Bergbahn gerade perfekt läuft und draussen wunderschönes Wetter ist. Um Punkt 15.45 ist die letzte Talfahrt und die Kunden haben aus dem Bergrestaurant zu verschwinden.

Bitte, wenn man es sich leisten kann?!

In der Schule und bei öffentlichen Institutionen ist genau das gleiche der Fall. War mal der Bus oder Zug um 2-3 Minuten zu spät und man hat gerade kein “Verspätungsschein” (oder wie das Ding auch heisst) zur Hand, wird man kaltblütig mit Einträgen oder whatever bestraft.

Ausnahmen kennt man nicht:
Bei grossen Veranstaltungen kann es doch schon mal vorkommen, dass Züge in der zweiten Klasse überfüllt sind. Aber anstatt die Leute halt ausnahmsweise auch in den Erstklasswagons mitfahren zu lassen, wird man auf einen 1 Stunde später abfahrenden Zug verwiesen.

Super nett! Macht das mal an der Euro, mal sehen wie viele dieses Land dann wieder besuchen.

Als Vergleich: In Portugal fehlte mir mal im Zug (2. Klassewagen) eine Steckdose für mein Handyladegerät. Ich musste dringend telefonieren. Der Schaffner nahm mich mit in die erste Klasse und sagte mir, ich dürfe für den Rest der Reise gerne da bleiben. Es würde ja eh niemanden stören.

Die Dauer des genannten “Rest der Reise” waren übrigens noch 2 Stunden (Lissabon-Porto). Ich muss sagen, diese Schnellzüge haben einen wirklich netten Komfort.

Nunja, liebe Leute. Nun sagt mir bitte, warum ich meine Meinung ändern soll.

Ahja, bevor ihr losflucht: Lest meine Bemerkung am Anfang des Posts.

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25 Kommentare

  1. Hey Ric,
    anscheinend ist da wirklich was dran!
    Vor fünf Wochen hatte ich eine Apple-Schulung in Wien. Dort hatte, ein in der Schweiz lebender und arbeitender Österreicher, teilgenommen. Der hat auch über die schweizer Mentalität gewürgt.

    zum lächeln: Wer lächelnd durchs leben geht hat es viel leichter und schöner im Leben. Bei mir hat aber bis jetzt noch jeder zurückgelächelt.

    Posted 31. Mai 2007 at 20:58
  2. Sehr intressanter Artikel, dann überleg ichs mir wohl doch nochmal, dorthin auszuwandern xD

    Posted 31. Mai 2007 at 21:11
  3. hugo

    Das gleiche kann man aber auch auf Deutschland projezieren oder nicht?

    Aber uns erscheinen die Südländer vllt nur offener, sie selbst sehen das vllt schon wieder total anders.

    Die Holländer werden auch als tolerantes Volk bezeichnet - das Gegenteil ist aber der Fall.

    Posted 31. Mai 2007 at 21:40
  4. Ob man das auf Deutschland projezieren kann sei dahingestellt - das kann ich nicht beurteilen.

    Aber Südländer sind nunmal wirklich offener. Ich bin portugiese und kenne Leute aus beiden Ländern…

    Auch Ausländer in der Schweiz haben eine andere Mentalität.

    Posted 31. Mai 2007 at 21:42
  5. Roger

    Hi Ricci,

    Ja du hast ganz schön recht damit, nur du wohnst in Buchs SG (St.Gallen), ich wohne in der nähe Stadt Zürich aber arbeite seit knapp 5 Jahren mitten in der Stadt Zürich.

    Der Alltag sieht hier ziemlich schlimmer aus als in SG oder anderen Kantone in der Schweiz.
    Die Leute sind am Morgen immer aggressiv, sie schauen nicht nur, sie drängeln sich vor und fluchen herum wenn nur jemand langsamer läuft…Naja man muss fast mit dem Strom gehen, dann passiert weniger was.
    Am Mittag finde ich die Leute wie die “Geier”, weil sie können nicht einmal auf das Essen warten. Nein, sie greifen das Essen als hätten sie über 1 Woche nichts mehr zu essen gehabt, also aufgepasst.

    Am besten ca. ab 13:00 Uhr Mittag in Zürich machen.

    Am Abend ist dann der Feierabend Verkehr, mit Verkehr meine ich nicht nur die Autos, sondern alles was sich bewegt :) . Am besten einen eigenen Weg hinterdurch nehmen und sofort nach Hause gehen, damit man keinen Ärger hat. Während der Arbeitszeit möchte ich mich lieber nicht äussern, ich sage nur MOBBING!

    Mein Tipp: Geht nur arbeiten fürs Geld und macht ein schönes Leben drauss :)

    Posted 31. Mai 2007 at 23:14
  6. Mosche Ricardo! :D

    Endlich mal über die Schweizer ablästern! :D

    Schau Dir nur alleine einmal die Füßgängerüberweg-Dichte und die PKW-Feindlichkeit der Schweizer an. Das sagt schon alles.

    Auch die Parkverbotshinweise bei Privatgrunstücken sind einfach nur ein Witz. Erstens bedarf es dieser nicht und, zweitens, weshalb tuts ein Schild nicht? Statt dessen steht da eine 60 Zeilen lange Suada von wegen, daß ein Richter am Superamtsgericht Hinter-Zürich im Jahre 40 nach dem Rütli-Schwur entschieden habe, daß blablablabla und deshalb blablablabla - ok, lassen wir das.

    Die Schweizer sind schon ok, doch das ist ein Witz. :D

    Posted 1. Jun 2007 at 14:10
  7. maria

    Ich finde die Leute in der Schweiz sind viel freundlicher als in den meisten Mitteleuropäischen Ländern (ausgenommen Österreich).
    Ich finde, wem es in der Schweiz nicht gefällt (Schweizer oder Ausländer) soll doch irgendwo anders hinziehen, denn das sind meistens die Leute, die am meisten reklamieren und die schlechteste Laune haben!

    Es stimmt schon, dass in den Südländern eine ganz andere (vor allem Arbeits-)Mentalität herrscht. Aber das ist nicht sehr gut für die Wirtschaft, darum versuchen sie z.B. in Spanien den Tagesablauf abzuäändern (d.h. früher anfangen, keine Siesta, etc.) die Leute in diesen Ländern können ihre Arbeit wahrscheinlich schon mehr geniessen aber sie sind zum Teil auch weniger produktiv.

    PKW- Feindlichkeit? Meinst du weil wir versuchen den Verkehr auf die Schiene zu verlegen? Weil wir denken, dass zu viele Autos schlecht für die Umwelt etc. sind?

    Posted 5. Jun 2007 at 11:01
  8. Freundlich? Ja, kann sein, aber erzwungen freundlich. Hast du kein Geld, interessieren sie sich nicht für dich. Ich hätte da auch einige Beispiele für.

    Posted 5. Jun 2007 at 11:05
  9. Berner

    Also du hast schon irgendwie recht, aber das liegt wohl eher am Kapitalismus. Der Wohlstand tat der Schweiz vielleicht nicht ganz so gut. Aber es kommt ja auch darauf an, in welcher Gegend du lebst. In der Schweiz hat jeder Kanton eine eigene Mentalität (manchmal sogar innerhlab des Kantones verschiedene). Auch zwischen den Sprachgebieten auch sehr grosse Unterschiede. In der Italienischen Schweiz regt sich Widerstand gegen italienische Einwanderer und in der Deutschschweiz mag man weder die EU, noch die anderen deutschsprachigen Staaten (ausser Liechtenstein xD) Ausserdem warst du wohl eher in der hektischen Stadt oder einem sogenannten Stadtkanton. Auf dem Land begegnet man zwar nicht mehr Lächeln und die Arbeit ist gleich lang, aber die Stimmung ist doch ganz anders.
    Dafür hat die Schweiz ja auch viele sozialere Aspekte wie die AHV, die IV und ein tieferes Rentenalter.
    Ich persönlich würde mich doch nie im Leben einfach wegsetzten, wenn ein Afrikaner sich neben mich setzen würde. Ich verurteile jede Art von Rassismus. Und nie im Leben würde ich doch im Zug stehen bleiben, nur weil ich mich neben nen Fremden setzten würde. Und übrigens setzten sich auch viele zu mir und sogar Vertreter von den 21% der Bevölkerung, die “Ausländer” genennt werden. Im Übrigen möchte ich auch darauf verweisen, dass etwa 5 Kantone Ausländer bei NATIONALEN Entscheidungen mitabstimmen lassen und sie sogar in die Regierung gewählt werden können. Also so fremdenfeindlich ist man hier nicht. Im Kanton Neuenburg zum Beispiel haben die Ausländer dieses Recht (es wurde übrigens letzten Sonntag ausgebaut) schon seit 1848.
    Man ist hier schon tolerant, so sind je nach Kanton Canabispflanzen nicht so sehr illegal oder gar llegal in gewissen Mängen und staatliche gleichgesetzliche Ehen sind auch erlaubt und innerhalb der Bevölkerung wird man grosstenteils schon akzeptiert. Und diese ach so tollen Neonatzis (ja, die gibts auch in der schweiz) haben eh nichts in der Birne und sind sicher nicht mal eine Promille der Bevölkerung.

    Und wenn dir die Deutschschweiz eben nicht gefällt, zieh doch ins Ticino. Dort gibt es südländischen Flair bei der Vegetation (echte Palmen ^^), in der Sprache (parllare italiana) und meinetwegen in der Mentalität. XD Auch in der Romandie ist man weitaus offener. Dort geht man in Haushalten, wie auch im Tessin, von Freunden ein und aus, sogar wenn es Mittag ist. Die Föderation der Schweiz beherbergt 26 Völker, davon hat nun mal jedes ne andere Grundeinstellung. Die Stadtbasler gelten als die offensten, Fribourg als die liberalsten, Berner als die gemühtlichsten, die Innerschweizer als die konservativsten, die Luzerner als die religiösten, die Genfer als äusserst sozial und weltoffen und so weiter.
    Und übrigens hast du wohl ne eher schlechtere Gegend erwischt oder nur ne dämliche Zugmitfahrerin XD

    Posted 19. Jun 2007 at 23:51
  10. Hi Berner, ich danke dir für den Kommentar.

    Ja, es scheint in der Tat ein Problem der Region zu sein. Im Tessin fühl ich mich richtig wohl (zumindest war es in Locarno so :)). Nunja, St.Gallen ist nicht gerade Ausländerfreundlich. Hier müsste ich mich einbürgern lassen um irgendwelches Mitspracherecht zu erhalten :/.

    Die Angst vor dem Fremden ist mM. nach nicht sehr direkt ersichtlicht. Aber bei einem Streit tendieren viele schweizer zu einem vorschnellen Schluss: “Typisch Ausländer”.

    Posted 20. Jun 2007 at 07:38
  11. Berner

    Bitte, bitte. ^^

    also ich persönlich bevorzuge Lugano. ^^ Joah, zieh doch noch Graubünden, dort haben die Ausländer glaub ich mehr Rechte. ;) Generell gilt je neuer der Kanton ist, desto offener ist man gegenüber den Ausländern und ihren Mitspracherechte. Wobei sich auch gerade in Bern was abspielt: Ausländer sollen stimmen dürfen und gewählt werden bis zur kantonalen Ebene und das Alter zum abstimmen soll auf 16 gesenkt werden. ^^ Aber leider muss dafür noch das Volk zustimmen. xD
    Das mit einem Streit und dem Tendieren glaub ich dir, aber ich glaube auch, dass dies sicherlich nicht nur in der Schweiz der Fall ist. ;)

    Posted 20. Jun 2007 at 09:06
  12. Klaudio

    Hi Ricci!
    Geiler Beitrag!

    Im grossen und ganzen kann ich deinem Beitrag zustimmen.
    Also Kroate (Also für die Schweizer “Jugo”) kann ich hier gut mitreden. Ich habs mit beiden Seiten zu tun (Ausländer und Schweizer), denn viele meiner Freunde sind Schweizer.

    1. Geld alleine macht nicht glücklich
    —-> Da hast du vollkommen Recht, denn wie gesagt, dafür muss man arbeiten und Arbeiten nach schweizer Mentalität bedeutet Stress. Wie oft sehne ich mich nach einem gemütlichen Leben (klar haben wir s gegenüber 3. Welt Ländern einfacher), aber hier in der (Deutsch-)Schweiz steckt der Stress einfach jeden an.
    Apropo Stress: schreib gerade vom 6 Stunden Französisch lernen (keine Ahnung warum ich so einen Aufwand mache, aber ich glaub die Schweiz färbt auf mich ab ;D )

    2. Gastfreundlichkeit der Schweizer und deren Patriotismus
    —-> Hmmmm, was soll man dazu sagen? Ja, viele Schweizer sind komische Vögel. Ich find es immer lustig, wie die Deutschschweizer einfach über alle anderen ablästern. Da wären mal alle Nachbarländer, Balkanstaaten, Schwarze, und das lustigste –> Die Westschweizer :o!!! Ich weiss nicht warum das so ist, aber zu viele Deutschschweizer lästern über die Westschweizer und behandeln die wie Ausländer. Warum bitte nennen die sich Eidgenossen? Ich dachte das wäre ein Volk, aber so kommts mir vor wie im ehem. Jugoslawien (Töte dein Nachbarland).
    Nunjo, die Deutschschweizer (Ich sag extra Deutschschweizer, da ich nur die richig kenne) haben viele Vorurteile. Manchmal ist es verständlich, aber zu oft einfach traurig. Sie tun so, als wären sie machtlos, als hätten sie kein Gesetz und Recht. Aber das haben die doch? Warum heulen Sie nur rum?

    3. In der Schweiz leben ist schön?
    —>Ja, eigentlich schon. Hier ists schön zu leben. Obwohl ich aber hier geboren und aufgewachsen bin ists (Aufgrund der Gastfreundlichkeit der SChweizer) nie zu meiner Heimat geworden. Mein Herz schlägt für Kroatien. Die SChweiz kann ich lediglich als zweite Heimat bezeichnen. Natürlich gibt es hier viele nette und freundliche Leute, die darf man nicht vergessen! Aber die Stress-Workoholic-Vorurteils-Gruppe sticht aus der Menge heraus und repräsentiert das Bild des schweizer VOlkes.
    Man kann hier gut leben und mit genug Geld. Der Preis dafür ist Stress. Purer Stress. Arbeit arbeit arbeit arbeit.

    Aber am liebsten würde ich in meine Heimat ziehen und dort mit einem niederigeren Standard leben, dafür aber mit weniger Stress, mehr Ruhe und dafür wissen ich bin dort wo ich hingehöre und die Sonne in das Meer und Land strahlt. IN MEINER HEIMAT….

    Nun noch was:
    @Maria
    Du kannst leicht sagen: “Wems nicht gefällt der soll irgendwo anders hinziehen?”, du schreibst das so als hätte man das mit einem Fingerschnippen erledigt!

    Sorry für langen Text. Morgen heissts weiter lernen. Nächste Woche auch. Das noch etwa 6 Jahre lang und dannach stressig bis zur Rente arbeiten :)

    Greez
    Klaudio

    Posted 21. Jun 2007 at 01:46
  13. Norbert

    Da wir in der Schweiz seriouser arbeiten können wir uns eben auch in der 2. Klasse Steckdosen leisten.;-)

    Posted 10. Sep 2007 at 22:51
  14. Schweizer1291,

    Hallo Ricardo,

    ich muss dir ja schon teilweise recht geben zu deiner Meinung (morgens und abends schlechte Laune), aber muss ich auch ehrlich sagen, wenns dir hier nicht gefällt dann musst du dorthin gehen wos dir gefällt, du hast es in der Hand und nicht jemand anders. Ich weiss ja das mit der Pünktlichkeit nehmen wir Schweizer sehr eng, aber Pünktlichkeit hat eben etwas mit Zuverlässigkeit zu tun und darum bringe ich gerne ein Beispiel: Ich habe schon eine Stunde lang auf jemanden gewartet, mit dem ich ein Geschäftsmeeting abgemacht habe und derjenige hat mir gesagt er habe es halt vergessen. Da kannst du aber nicht sagen wir nähmen es so ernst mit der Pünktlichkeit, dass kann es doch nicht sein? Das mit der Ausländerfeindlichkeit der Schweizer kann ich dir zustimmen, aber irgendwie wird es auch zu dem gekommen sein, es ist nicht einfach so passiert dass die Schweizer ausländerfeindlich sind, es hat dafür auch seine Gründe. Wie gesagt du hast es in der Hand.

    Schweizer1291

    Posted 27. Dez 2007 at 18:58
  15. terto

    Hallo,

    war mal in der Schweiz als Tourist. Sehr nett alle. Höfliche Auskunft auf der Stasse. Im Restaurant nette Bedienung. im Hotel wurde man gleich mit du angeredet.

    Alles Toll

    Terto

    Posted 29. Mär 2008 at 00:59
  16. Hallo
    Nun also ich lebe seit 25 Jahren in der Schweiz und ich muss sagen es gefällt mir hier besser als an jedem anderen Ort. Warum? Weil bei uns die Dinge funktionieren. Wir haben ein weitgehend funktionierendes Sozialsystem, einen Staat bei dem jeder der etwas zu sagen hat auch mitreden kann. Das wasser mit dem Wir die Toilette spülen hat eine bessere Qualität als das was in anderen Ländern im Laden verkauft wird und und und. Natürlich bin ich auch einer der am Morgen im Zug wenig redet aber wer will dass schon so schlaftrunken kurz nach dem Aufstehen nachdem man am Tag zuvor nach dem Ausgang mit Kollegen spätabends alleine nach Hause spaziert ist (ohne vor einem Überfalls Angst zu haben)
    Und das beste ist: Ihr undankbaren Leute dürft sogar über die Schweiz Lästern und Maulen ohne dass ihr einen Tag später verhaftet wird.
    Übrigens: Das Kind der Verkäuferin, welche dich sonstwo um 21Uhr abends bedient lässt sich von MTV und Jamba in den Schlaf wiegen. Ob das sinnvoll ist?
    Wir Schweizer denken einfach einen Schritt weiter!

    Posted 27. Mai 2008 at 16:48
  17. emu

    aprobos südländer: die schweiz liegt weder in nordeuropa noch in mitteleuropa sondern am südlichsten rand von mitteleuropa mit ersten einflüssen von südeuropa und südländer, das fängt zum beispiel schon im wallis und genfersee an und setzt sich via graubünden bis inds tessin fort. also nordländer sind wir definitiv nicht, verwechselt man oft mit alpennordseite=nordländermenschen.

    Posted 11. Jun 2008 at 13:30
  18. emu

    ..aprobos 2: echte palmen gibt es nicht nur im tessin sondern auch vom unterwallis bis zum genfersee, thunersee, zürichsee, vierwaldstättersee usw.., vereinzelt im mittelland, bern usw.. also die schweiz ist in der mischzone mitteleuropa und südeuropa, dass siehst du an der vegetation und landschaften wie auch an den gesichtern (im wallis, graubünden und tessin sind mir bis jetzt z.b zu 80% schwarzhaarige dunekel typige schweizer begegnet). das gleiche stelle ich auch in der mentalität fest, umso südlicher und westlicher in der schweiz umso südlicher die mentalität oder lockerheit!

    Posted 11. Jun 2008 at 13:54
  19. Berner

    Ja, da hast du Recht. Wir haben ja auch Palmen im Garten. XD Der Genfersee ist wirklich schön, und ich hab ja mit keinem Wort gesagt, dass wir Schweizer alle blond sind (mein Bruder zum Beispiel hat so typische Portugalhaare) und ich kenne sogar ein Emmentaler, der ständig mit Spaniern verwechselt wird. Aber die Alpennordseite ist nun mal schon ein ganzes Stück weniger “südländisch” als das Tessin oder Graubünden oder das Wallis. Hier ist auch oft das Klima kühler und regnerischer, sieht man ja immer so schön im Meteo. Nordseite: Regen, höchstens 15 Grad. Tessin: Sonnenschein, 24 Grad.
    Die Romands sind auch viel lockerer als ihre schwyzertüütsch-sprachigen Nachbarn, aber ich denke, auf den Röstigraben lässt sich das inzwischen nicht mehr reduzieren. Bei jeder Abstimmung sieht man eigentlich, dass die Kantone Bern, Solothurn, beide Basel und die französischsprachigen Kantone relativ ähnlich abstimmen. Wir “Westdeutschschweizer” sind in politischen Fragen viel eher wie die Romandie, während Innerschweiz und Ostschweiz sehr viel anders abstimmen. Sah man ja auch zum Beispiel bei der Einbürgerungsinitiative. Bern lehnte die mit 70% nein ab (Romandie zwischen 90% und 70%), während Schwyz knapp ja sagte und Sankt Gallen eher knapp “nein” sagten. Ich denke es gibt mehr als nur einen Röstigraben in der Schweiz, Bern-Solothurn-Basel bilden einen Kreis, während dann die Innerschweiz und Luzern einen zweiten bilden (die sprechen ja ganz andere Dialekte, dass Berndeutsch ist ja grammatikalisch gesehen dem Wallisertitsch am nächsten), während Zürich-Sankt Gallen-Thurgau noch einen Kreis bilden. Graubünden denke ich ist selber ein Kreis oder mit dem Tessin zusammen. Der Aargau kann ich nicht so recht einordnen… XD Irgend ein Mischding. XD In der Regel können sich ja auch Bern/Basel und Zürich auch nicht wirklich ausstehen, was aber höchstwahrscheinlich historische Gründe hatte. Bzw. belegen Studien inzwischen dass Zürcher und Basler nicht die selbe Abstammung haben, die Stadtbasler sind mehrheitlich Allemannen und die Stadtzürcher waren mehrheitlich helvetisch, also keltisch. Die Berner wiederum waren zwar auch Kelten, aber unter burgundischer Herrschaft, während Basel und Zürich schon immer “deutsch” war. Und ausserdem liessen sich ja auch viele Römer in der Schweiz nieder (hauptsächlich Romandie, Bern, Aargau und Basel-Land). Die Glarner und Bünder wiederum haben mehrheitlich rhätisches Blut und die Ostschweiz waren… ich wage es kaum auszusprechen, Schwaben. XD Die Innerschweiz wiederum bestand mehrheitlich aus Römern und Allemannen. Bis ins 20. Jahrhundert blieben zum Beispiel ja auch die gigantischen Dialektunterschiede bestehen, welche sich heute verflachten innerhalb dieser Kreise. Das kommt daher, dass man bis dahin in einem Dorf aufwuchs und dort lebte und starb. Daher denke ich sowieso, dass die Schweizer alle irgendwelche “Mischlinge” sind. Klar, wir sprechen alle Schwyzerdütsch, Französisch, Italienisch oder Rätoromanisch, aber die historischen Rivalitäten zwischen den einzelnen Gebieten blieben erhalten. (Interessant ist allerdings die Tatsäche, dass in Bern zu Zeiten der Kelten die Bärengöttin verehrt wurde und dass sich der Name Bern nicht von “Bär” ableitet, sondern von dem damaligen, keltischen Stadtnamen “Bemodono”. Man sieht es übrigens auch sehr schön an den Ortschaftsnamen, wo welche Bevölkerung ursprünglich existierten. Alle Ortschaften mit einem deutschen Namen oder einem “wil” sind alemannisch, während Ortschaften mit einem “au” oder einem “ich” (wie eben Zür-ich) keltisch waren. Besonders Affoltern sei noch erwähnt (sowohl das in Zürich und auch das in Bern), deren Namen sich von “App Oltern” ableitet (”Avalon”), also keltisch. Solothurn, früher Solodurum, war wiederum römisch. Basel war früher hart umkämpft, gegründet wurde die Stadt von den Kelten, eroberbt von den Römern und die Römern gaben Basel den Namen “Basiliea”. XD Paradoxerweise stimmt das Tessin bei aussenpolitischen Fragen immer extrem ostschweizerisch ab (ich denke, dass rührt aber daher, dass die Tessiner sich fürchten, dass sie quasi von der Deutschschweiz und der Lombardei still und heimlich verschluckt werden bei einem allfälligen EU-Beitritt und das es angeblich im Tessin leider extremes Lohndumping gibt mit süditalienischen Einwanderern und sich die Löhne langsam vom schweizer Niveau Richtung Italien bewegen). Aber im Grunde hast du recht, je westlicher und südlicher, desto südlicher auch die die Mentalität. Merkt man ja auch an den Namen, die Top10 Namen der Deutschschweiz sind in der Regel italienisch. Und wenn ich ehrlich bin, zähle ich die Schweiz auch lieber zu Südeuropa als Mitteleuropa, weil in der Mitte ist die Schweiz definitiv nicht. Die Mitte liegt irgendwo bei Österreich oder Ungarn. Ich mag die lateinischen Staaten auch viel lieber als die nördlichen (wobei ich Skandinavien und Holland auch sehr sympathisch finde). Und die Schweiz gerät auch durch die Einwanderungen immer wie mehr unter südländischen Einfluss, dies ist keineswegs böse gemeint. Aber die meisten Einwanderer kommen ja aus Italien, dem Balkan, Portugal, der Türkei und in letzter Zeit auch Deutschland. XD Okay, bin etwas weit vom Thema abgewichen….

    Posted 11. Jun 2008 at 23:32
  20. Airoachiwees

    Das sind allesamt sehr interessante Beiträge. Besonders der vorherige Bericht von “Berner” fand ich sehr interessant.
    Jetz möchte ich als sogenannter “Schwäbischer” Ostschweizer auch mal das Wort ergreifen. Ich lebe und bin geboren in Oberriet, St.Gallen. Vielleicht haben das auch schon einige gehört, die die Abstimmungen mitverfolgen, denn “meine” Heimatgemeinde stimmt in der Regel am konservativsten von allen Schweizer Gemeinden ab.
    Naja, ich bin nicht unbedingt stolz darauf. Ich bin ein junger liberaler Rheintaler mit einigen italienischen Zügen und trink mal gerne ein Bier. Ich habe schon viele Länder bereist und habe so einige Eindrücke von südlichen und nördlichen Länder. Beispielsweise habe ich in Spanien (in den meisten Orten) nicht eine freundlichere Bewirtung oder eine fröhlichere Arbeitseinstellung als hier in der Schweiz erfahren. Ganz anders zum Beispiel in Kanada und (man höhre und staune) in den USA, wo ich fast überall sehr freundlich und offen bedient wurde. Die Menschen kommen mir allesamt viel offener vor in Nordamerika als in jedem einzigen Europäischen Land. Und der Grund?: Vermischung und Akzeptanz von anderen Kulturen und Rassen. In der Schweiz sind wir übrigens nicht viel Ausländerfeindlicher als in einigen Südeuropäischen Länder, nennen wir mal als Beispiel Italien.
    Was jedoch stimmt, ist, dass wir Schweizer das Leben und die Arbeit viel zu stressig nehmen. Was bei Südeuropäer viel besser ist. Es ist nicht einmal die Stunde pro Tag mehr, die wir arbeiten. Sondern der Druck von anderen “Arbeitsgierigen” und von den Arbeitgebern und Vorgesetzten.
    Ich bin sehr offen und liebe es andere Kulturen zu erforschen und kennen zu lernen, trotzdem würde ich kein anderes Land bevorzugen als die Schweiz.
    S’ bier isch ofacht am beschta :-D

    Posted 25. Aug 2008 at 19:30
  21. hoy

    Hallo zusammen!!

    Ich finde die Schweiz in Natureller hinsicht gesehen einfach nur traumhaft. Aber mit der mentalität der Schweizer habe ich meine schwierigkeiten. Stellt euch folgende´Sitiuation vor: Ihr wahrt mit eurem Auto übers wochenende in Winterthur bei Verwandten. Für die Heimfahrt müßßt ihr nun euer Auto volltanken. Geht in eine Tankstelle vor ort und habt noch 52,50 Franken in der Geldbörse, für die ihr nun Tanken wollt. Den mit den Franken kann ich ausser Land nix mehr anfangen. Eine sekunde nicht aufgepasst und schon sind 5 Rappen mehr auf dem Zähler. DAs ist nicht schlimm denkt man sich, sind ja nur 5 Rappen (zu Info das sind gerade mal 2 €-Cent). Ohne an etwas böses zu denken geht ihr in den Laden rein und zur Kasse zu den beiden Damen hinter der Theke und sagt:” Die Säule 2 Bitte, endschuldigen Sie Bitte, ich habe leider nur noch 52,50 Franken und habe 5 Rappen zu viel getankt!” Als Antwort mit versuchtem Hochdeutsch kam.”Was jetzt, Sie haben getankt und müssen den gesamten Betrag zahlen.! Ich habe das gefühl gehabt gerade erschlagen worden zu sein, blieb aber (noch) ruhig, selbsbewußt und freundlich und sagte.” Okey kein Thema hier haben Sie 50 Cent.” Wiederum Antwort der Kassieren” Das Geld kann ich nicht annehmen, weil die Banken Fremdmünzen nicht annehmen.” (bang noch ein Schlag gegen Rückenkopf) Da wurde ich langsam echt sauer.” Hören Sie mal,Sie brauchen mir auch das Wechselgeld nicht rausgeben.”
    Kassieren” Nein tuet mir leid, geht nicht.” Wieder ich” Wollen Sie mich verars…. oder was, das sind nur 5 Rappen, Sie bekommen von mir 80 Rappen geschenkt.” Nun zuckte die Kassieren nur noch mit der Schulter. Mittlerweile war eine Schlange hinter mir entstanden. Die zweite Person hinter mir eine nette Afrikanerin, sprach mich mit Hochdeutsch an und sagte: Endschuldigen Sie Bitte, ich möchte ihnen die 5 Rappen schenken, damit Sie WEichnachten zu hause sind!” Ich nahm dieses Geschenk gerne an und bedankte mich bei ihr. Nachdem ich aus dem Laden ging und gerade Kühlerwsser an meinem Auto kontrollierte kam diese nette Dame zu mir und sagte:” Wissen Sie, nehmen Sie es nicht so ernst, die Schweizer sind ein engstirniges und stures Völkschen, die selten nach Lösungen von Problemen suchen!” Hatte verstanden…
    Leider hatte ich weitere schlechte erfahrungen in der Schweiz, auf die ich nicht näher eingehe werde. Sorry aber Schweizer sind nicht mein Fall!!!! ( Aber am Grenzgebiet zum Landkreis Konstanz bei Lidl und Aldi einkaufern kommen, das können die Schweizer gut….

    Mfg jemand

    Posted 27. Aug 2008 at 04:12
  22. Müller

    Hallo,
    ich lebe hier seit 8 Jahren und bin bei diesen Leuten hier krank geworden. Jeden Tag erlebe ich solche Storrys die mir niemand glauben würde.
    Beispiel: Eine Nachbarin hat meine kleinen Kinder bei der Polizei angezeigt, weil sie einen Strich auf Ihre private Zufahrtstrasse mit der Malkreide gemacht Haben. Vorgestern hat der andere Nachbar ein Stop -schild für Kinder vor seiner Zufahrtstrasse hingestellt.
    Horor!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    bei diesen Leuten kann man es mit dem besten Willen nicht aushalten.
    Im Sommer haben wir auf unserem eigenem Land unsere häslichen Hecken weggenommen. Die dritten Nachbarn haben es bei der Gemeinde gemeldet, dass sie es sich nicht wünschen. Man kauft das Land hier, zahlt 1000,-Fr pro Meter und man darf in eigenem Garten nicht machen , was man will.
    Meine Tochter , trotzt dass sie hier geboren wurde, Ihr Papi ist ein Schweizer, täglich wird sie in der Schule terorisiert, das sie eine Ausländerin ist.
    Leute, wenn es weiter so geht, ich kriege einen Nervenzusammenbruch!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Wer mehrere Geschichten hören will, soll sich melden.

    Posted 16. Okt 2008 at 14:55
  23. jürg

    Müsst ja nicht wie die Lemminge zu uns einwandern..
    Tolle Rechtschreibung übrigens

    Posted 2. Dez 2008 at 22:21
  24. Yvonne

    Ich bin Schweizerin, habe lange in Deutschland (München) gelebt und gehe nun wieder zurück, weil ich diese kleinkarierten Bünzli-Schweizer auch nicht ertrage.

    Ich bin aber auch der Meinung, wem es nicht passt, der kann ja gehen und diejenigen, die bleiben, müssen sich halt anpassen und die Eigenart der Schweizer akzpetieren können. Deshalb verlasse ich dieses Land wieder. Ich will mich nicht anpassen und werde mich hier nie wohlfühlen, obwohl ich Schweizerin bin. Bzgl. Artikel kann ich z.B. nicht verstehen, warum man bereits über 11 Jahre hier lebt, wenn man soviel an der Schweizer Mentalität auszusetzen hat und sich einbildet, hier nicht glücklich werden zu können. Ich würde es hier nie wieder 11 Jahre aushalten, aber für solche Menschen scheint die Schweiz doch nicht sooo schlimm zu sein, wie sie es hier darstellen.

    Also: das Land wieder verlassen oder aber den Mund halten. Aber als Ausländer im fremden Land rumjammern finde ich nicht angebracht und das beziehe ich auf alle Ausländer weltweit. Ich ziehe schliesslich jetzt auch nicht nach München zurück, um dort über die schlimmen Deutschen zu jammern, denn es zwingt mich ja niemand, als Ausländer in Deutschland zu leben.

    Posted 4. Dez 2008 at 11:45
  25. Klaudio

    Yvonne, du bist scheinbar als Erwachse in die Schweiz gekommen? Ich denke für jemanden der seine Kindheit hier verbracht hat braucht es schon mehr Überwindung einfach alles liegen zu lassen und zu verschwinden. Ebenfalls hat man in den jungen Jahren nicht immer die Mittel dazu.

    Posted 4. Dez 2008 at 13:19

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