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Eurocity verliert 8 Waggons



Am späten Montag Nachmittag des 12.11.2007 kam es zu einem Zwischenfall auf der Intercity-Route Zürich – Chur.

Ein Eurocity der Schweizer Bundesbahnen riss im Zimmerbergtunnel wegen einer gebrochenen Kupplung auseinander. An der führenden Lok blieben noch 4 der insgesamt 12 Waggons hängen die nach einem Zwischenstopp weiter nach Chur brausten. Ziemlich lustig wie der Lokführer sowas nicht bemerkt hatte.

Die abgetrennten Loks wurden durch einen Extrazug ersetzt und kamen mit einer Stunde Verspätung in Chur an. Andere Zuglinien mussten wegen dem verstopften Tunnel umgeleitet werden.

Meine Meinung:

Recht lustige News.

Wäre die Strecke stärker ausgelastet gewesen, wäre diese Story bestimmt nicht so glimpflich ausgegangen. Das interessante dabei ist ja, dass sich die SBB zu der nach dem Zwischenfall herbeigeleiteten internen Untersuchung immer noch nicht vor die Presse gewagt hat. Ob da Schlamperei am Werke war?

4 Kommentare

  1. theddy

    Ich habe mal von eine gebrochenen Kupplung gelesen.

    Posted 26. Nov 2007 at 20:01
  2. Danke, habs aktualisiert

    Posted 26. Nov 2007 at 20:04
  3. Da muss ich wohl einiges korrigieren:

    Der Lokführer hat die Zugtrennung sehr wohl bemerkt, denn der Zug wird bei einem solchen Zwischenfall automatisch sofort gebremst. (Mehr über das Bremssystem bei Zügen kann man unter folgendem Wikipedia-Link nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Druckluftbremse_%28Eisenbahn%29 )

    Die Lok wurde nicht durch einen Ersatzzug ersetzt, sondern fuhr – als alles abgeklärt und in die Wege geleitet wurde – mit den vorderen Wagen nach Chur.

    Der hintere Zugsteil wurde durch einen anderen Zug ersetzt.

    Durch den Zwischenfall kam es bei anderen Zügen zu Verspätungen von 5-10 Minuten.

    Die Strecke war zu dieser Zeit (kurz vor halb sechs Uhr abends) sehr stark ausgelastet. Auf die Sicherheit hat dies keinen Einfluss, da nachfolgende Züge frühzeitig durch Signale an der Weiterfahrt verhindert werden. Die einzige Gefahr bestünde darin, dass sich schlimmstenfalls Reisende auf das benachbarte Gleis begeben hätten. Dies war dank den Durchsagen des Zugpersonals nicht der Fall.

    Direkt nach der Zugtrennung hat die SBB die Presse informiert. Erste Medienberichte konnte man bereits kurze Zeit danach im Internet lesen und im Radio hören. Als der Grund für die Zugtrennung bekannt war (Kupplung), informierte die SBB die Medien nochmals. Diesbezüglich war bestimmt keine Schlamperei am Werk.

    Und übrigens: Es waren nicht zwölf Wagen, wie die Medien überall schrieben… 😉

    http://schweizweit.net/2007/11/20/zugstrennung-im-zimmerbergtunnel/

    Posted 27. Nov 2007 at 03:42
  4. Uiuiui, da habe ich wohl beim recherchieren geschlampt :/ .

    Danke dir!

    Posted 27. Nov 2007 at 07:33

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