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Olympus 1030SW: Wind und Eisfeste Digitalkamera

Die sich auf Kameras spezialisierte japanische Olympus will mit der neuen 1030SW eine noch nicht erschlossene Nische im Digitalkameramarkt abdecken. Die Kamera ist definitiv Extremsportler oder Personen die viel mit Wasser zu tun haben zugeschnitten. Warum ich mir solch eine Aussage erlaube? Seht selbst:

  • Sie hält dicht bis zu 10 Meter Wassertiefe
  • Ist Stossfest
  • Hält dem Druck von 100Kg stand
  • Ist bei minus 10 Grad noch einsetzbar
  • Schafft es Fotos mit bis zu 10.1 Megapixeln Auflösung zu schiessen
  • 3.6x Optischer Zoom
  • 2.7″ LCD

Die Cam soll etwa in Europa etwa im März auf den Markt kommen und wird für einen Preis von 360€ über den Ladentisch wandern.

Zugegebenermassen befinde ich mich zum Glück bei Temperaturen von minus 10 Grad eher selten ausserhalb meiner vier Wände.


Olympus 1030SW


Dennoch durfte ich schon so manches Gadget bei solchen Temperaturen ausprobieren. Dabei fiel mir immer wieder auf, dass vor allem LCD Displays Probleme mit den Temperaturschwankungen haben und bei einer solchen Umgebung wesentlich schlechtere Reaktionszeiten haben als bei einer normalen Umgebung. Hoffentlich hat Olympus auch für solch einen Fall vorgesorgt. Ich bin aber auf jeden Fall schon gespannt auf die ersten Testberichte.

PS: Was ist denn das für eine Druckangabe? Sofern ich weiss muss man Druckkraft in Newton angeben und nicht in simplen Kilos… klärt mich da jemand auf? 🙂

Will it blend?

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Buchs im Sir Colin Fieber

/* Achtung, dieser Absatz enthält eine Prise Sarkasmus */ Mittlerweile hat wohl auch der älteste Buchser von der Ankunft unseres neuen Gotts, Sir Colin mitbekommen. Colin, Gott an den Turntables und weltweit mit seiner #1 Single „Nummer Eins“ bekannt, wird im Wesk Buchs auflegen. Denn wir Buchser können es ja kaum erwarten mit den tausenden Partyleuten im Wesk abzufeiern und uns danach vor ihm zu verbeugen. /* Sarkasmus Ende */

So könnte wohl ein Werbespruch des Veranstalters der baldigen „Birthday Party“ von Sir Colin in der werdenberger Skatehalle lauten. Die Party soll irgendwann am Geburtstag von Engin (aka. Sir Colin) stattfinden.

Super House Party in einer Skatehalle…? WAT?

Man muss sich das nur im Mund zergehen lassen: In der Skatehalle. Geht da bloss nicht mit weissen Sneakers rein, denn „auf-die-Füsse-steh-Action“ ist da bestimmt Programm (sofern da überhaupt genügend Leute hingehen um es allen eng zu machen). Die stellen nicht mal die ganzen Skaterutensilien bei Seite.

Der Typ ist einfach pleite und nimmt wohl zur Zeit jedes Angebot an. Nachdem er tausende von Franken in sein virtuelles Stadtprojekt „PPMCity“ reingebuttert hat (was eigentlich ein simples Social Network ist und kaum Mitglieder aufweist) und mit seiner „Hitsingle“ ‚Nummer 1‘ uns allen weisgemacht hat wie geil er ist, muss er dies wohl über sich ergehen lassen.

Aber, ist denn Colin so gut?

Mal von seinen dahingeschwundenen Mixingskills abgesehen, ist er auch live meiner Meinung nach nicht mehr das Gleiche wie vor einigen Jahren. Als ich ihn vor einigen Jahren mal live erlebt hatte, gefiel mir sein Style durchaus. Aber als ich ihn (sogar leicht betrunken) live im Oxa erlebt hatte, konnte der Typ einfach nix mehr. Er brachte einige Tracks im Laufe des Abends doppelt bis dreifach und vermasselte jeden zweiten Übergang.

Genug vom Pleitegeier Colin gelabert. Eigentlich geht es ja hier um das unglaublich grosse Promoting des Events.

Sir Colin Plakat Heerbrugg

Unglaubliches Promoting eines banalen Events

Überall im Umkreis von 40 KM hängen pissgelbe Poster des anscheinend riesengrossen Events. Am grössten Knotenverkehrspunkt unserer kleinen Stadt liegt die Skaterhalle an der ein riesengrosses Plakat von Mister „Nummer 1“ unübersehbar hängt.

Ausserdem sind am Eingang der Bahnhofstrasse nochmal 2 Plakate angebracht, welche ebenfalls unübersehbar platziert sind. Zusätzlich wurde auch auf Tillate und in einem regionalem Eventportal Werbung geschaltet. Das ganze Programm eben.

Das Geilste ist: Es wird nirgends erwähnt, dass Colin seine „Birthday Party“ nicht exklusiv im Wesk feiert, sondern entweder davor oder später im Garder Club auflegt. Er ist nicht mal ein exklusiver Gast an dem Abend und wird wohl seine 1-2 Stunden auflegen und dann verschwinden.

Aber wozu das ganze Tamtam? Lernt die Administration der Skatehalle da eigentlich nichts dazu? An Silvester waren ausser einigen Minderjährigen (die ja eigentlich bei solchen Anlässen gar nicht in den „Club“ rein dürfen) wenig Leute anwesend trotz einem relativ gutem LineUp (Jam Gayniro bzw. Janiro, Groove Junkeez uvm.).


Sir Colin Plakat Heerbrugg


Ich habe einfach das Gefühl, dass die Wesk Administration ganz einfach ihre letzten Franken in den Sand stecken will.

Um nicht vom Eindruck zu sprechen, welches bei allen Besuchern des eh schon berüchtigen Ortes Buchs ensteht: Wir alle lieben Gott Engin.