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Auch Venezuela geht den freien IT Weg



Das Venezuela auf US-Themen nicht gerade gut zu sprechen ist, wissen wir schon.

Ein von der Regierung unterstütztes Linux Computerprojekt, dass ende 2006 gestartet war, scheint sich recht gut zu entwickeln.

Die Venezuelanische Regierung hatte den Einsatz eigens hergestellter Linuxkisten bisher auf Medizinstudenten beschränkt. Da aber dies anscheinend recht gut bei den Studenten ankam, wird Venezuela bald solche auf Linux basierende Rechner selber verkaufen und verwenden.

Die Rechner werden von einer chinesischen Firma konzipiert und in Venezuela hergestellt. Sie sollen unter dem Strich 40% weniger kosten als vergleichbare Exemplare.

Obwohl die Rechner auch unter Windows funktionieren würden, hat sich die Regierung für Linux entschieden.

Warum dies so ist, sollte wohl den meisten klar sein. Lizenzkosten und die nicht gerade rosige Beziehung zu US Produkten haben da wohl eine grosse Rolle gespielt.

Es werden 3 Rechner und ein Notebook zum Verkauf angeboten, die alle zwischen 300.- bis 1100.- € kosten.

Warum aber Intel Prozessoren verbaut werden, ist mir schleierhaft.

Immerhin handelt es sich bei Intel auch um eine US-Firma.

 

Ein Kommentar

  1. Venezuela ist konsequent. In dem Punkt kann man nichts sagen. Bin gespannt, wie das weitergeht.

    Posted 19. Jun 2007 at 15:24

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