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Afghanischer Journalismusstudent zum Tode verurteilt

public hanging
Ein angehender Afghanischer Journalist wurde in einem anscheinend unfairen Prozess zum Tode verurteilt weil er angeblich in einem Artikel den Islam beleidigt hat und diesen Artikel einem Weblog veröffentlicht hat.
Der Student durfte bei seinen Anhörungen vor Gericht nicht von einem Anwalt Gebrauch machen und hat angeblich zugegeben, den Islam beleidigt zu haben. Nur noch der Afghanische Präsident, Hamid Karzai, kann den Journalisten noch begnadigen.

Da stellt sich doch mir die Frage: Wie kann es sein, dass wir Europäer und die ach doch so freiheitsliebenden Amerikaner in einem Land unsere Truppen stationiert haben und eine offensichtliche Rolle bei der mitbestimmung der Zukunft des Landes spielen, aber es dort nicht schaffen die Todesstrafe abzuschaffen?

Alleine schon wenn man solche Prozesse für ungültig erklären würde, hätte man einen bedeutenden Schritt nach vorne getan! Ehrlich gesagt lasse ich da nicht den Unwillen des lokalen Volkes gelten, denn wenn man wirklich ein Gesetz als Besatzungsmacht durchbringen will, schafft man es auch.

Manchmal frage ich mich schon für welchen Grund unsere Truppen eigentlich da unten stationiert sind… denn ich hatte mal etwas von „Einhaltung der Menschenrechte“ gehört.

Quellen: Spiegel & TechCrunch

2 Antworten auf „Afghanischer Journalismusstudent zum Tode verurteilt“

Und wer sind denn die 3 bärtigen Jungs die da oben den Kopf hängen lassen?

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