Google darf DoubleClick kaufen

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Neben dem YouTube Zukauf gehört der DoubleClick Deal mit $3.1 Millarden zu den teuersten Ausgaben in der Geschichte von Google. Google hatte im April 2007 überraschend die Übernahme des Online-Werberiesen bekanntgegeben. Schon damals hatten Wettbewerbsrechtler vor einer Beherrschung Googles im Online-Werbemarkt gewarnt.

Diese Warnungen stiessen anscheinend auch bei der europäischen Wettbewerbsbehörde auf taube Ohren. Die im November 2007 eingeleitete Prüfung des Deals kam zum Schluss, dass die Übernahme den europäischen Online-Werbemarkt nicht signifikant beeinträchtige.

Nach dem OK aus Europa und nachdem die amerikanische Wettbewerbsbehörde auch bekanntgegeben hat, nichts gegen die Übernahme zu haben, scheint die Bahn Frei für Googles neueste Akquisition.

Googles CEO, Eric Schmidt, hat sich bereits positiv dazu geäussert.

Ric Sez:

Obwohl man Googles Werbedienstleistung, AdWords, nicht mit den Diensten von DoubleClick vergleichen kann, ist dies kein gutes Zeichen für die Konkurrenz. Google wird mit dem Deal noch mehr Marktanteile bekommen, als es eh schon inne hat. Und ein Monopol ist keinesfalls etwas gutes für den Online-Werbemarkt. Microsoft sollte nun wirklich mal bei der Übernahme von Yahoo Gas geben.

Interessant wird hier meiner Meinung nach die Integration von DoubleClick in Google’s Werbedienstleistungen werden. Da bin ich gespannt auf die Lösungen aus Mountain View.

2 Gedanken zu „Google darf DoubleClick kaufen“

  1. Also so langsam verliert man das Vertrauen in die Wettbewerskommission. Microsoft wird schickaniert wo es geht und Google darf die Monopolstellung weiter ausbauen.

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