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Jerry Yang tritt zurück

Die wohl interessanteste IT-Story dieses Jahres scheint ein zwischenzeitliches Ende genommen zu haben. Der nach dem fehlgeschlagenem Microsoft-Yahoo Deal hart in der Kritik stehende Gründer von Yahoo, Jerry Yang, trat von seinem Posten als CEO zurück. Er bleibt der Firma jedoch als ‚Chief Yahoo‘ erhalten.

Leider kommt Yang’s Entschied viel zu spät. Die Übernahme mit Microsoft ist geplatzt, Yahoo verliert weiterhin an Marktanteil. Als sich Yahoo letzten November dann doch als williger Übernahmekandidat für Microsoft angeboten hatte, lehnten die Redmonder dankend ab. Auch der Deal mit Google ist mittlerweile geplatzt. Yahoo mag als Portal und Mailprovider immer noch eine sehr starke Rolle spielen, aber am Suchmaschinen-Marktanteil müssen sie auf jeden Fall feilen. Es ist eher das „Portal“-Image der Marke und nicht die Such-Technologie die einen höheren Marktanteil verhindert.

Seitens Yang ist dies ein überfälliger Schritt. Sorry, aber… er ist meiner Meinung nach einfach zu spät dran mit seinem Abgang. Hätte er damals das Microsoft Angebot dankend angenommen, könnten wir uns auf eine zweite Internetmacht neben Google freuen. Nun verlässt Yang Yahoo in einem extrem schlechten licht, zusammen mit den anderen „paar“ tausend entlassenen.

Logischerweise stieg nach Yang’s Abgang die Yahoo Aktie. Da setzten wohl einige auf eine baldige Übernahme seitens Microsoft.

3 Antworten auf „Jerry Yang tritt zurück“

Kleine Korrektur. Yang geht nicht, sondern gibt das CEO Amt ab und wird wieder „Chief Yahoo“ was er als Yahoo-Gründer vorher schon war.

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