„Facebook führt möglicherweise Gebühren ein“ … HAHA.

Na, Angst bekommen? Gut. Denn solchen Schmarn liess heute der „DRS Informatikexperte“ im nationalen Radio verlauten. Zu solch einer derart schlecht recherchierten und, mit verlaub, verblödeten Aussage lasse ich doch immer gerne meinen Senf ab.

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Ueli Mauer auf Facebook (nicht so offiziell) vertreten (und verarscht)

Im digitalen Zeitalter scheinen vor allem eher konservative Politiker Probleme mit den aufblühenden Social-Networks zu haben. Der zur Zeit davon am meisten betroffene ist wohl Ueli Mauer. Dieser besitzt zur Zeit zwar einen Account bei Facebook, hat den aber keinesfalls selber erstellt.

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Weltkarte der Sozialen Netwerke

Nach dem riesen Deal mit Microsoft würden die meisten aussenstehenden Personen Facebook als das grösste Soziale Netzwerk im Internet sehen. Dem ist nun wirklich nicht so. Noch nicht.

Myspace ist global gesehen immer noch fast überall ausser in Afrika präsent obwohl der Wert von Myspace als tiefer angesehen wird als derjenige von Facebook.
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Yahoo geht in die Offensive – Gehört nun auch zu OpenSocial

Google’s Open Social hat heute ganz offiziell den wohl schwerwiegendsten Partner dazugewonnen:

Heute gab Yahoo offiziell bekannt, dem OpenSocial Dienst von Google beigetreten zu sein.

Eigentlich keine schlechte Sache für „Social App-Developers“. Nachdem MySpace, Google (Orkut) und andere weltweit bekannte Partnerdienste bereits auf den OpenSocial Zug aufgesprungen sind, sollte der Gewinner in Sachen Reichweite eigentlich mittlerweile nun klarstehen.

Laut Wikipedia 3.4 Millarden Seitenimpressionen täglich

Sollte Yahoo den Beitritt zu OpenSocial wirklich ernst nehmen und konsequent durchsetzen, hat OpenSocial gegenüber Facebook’s API einen entscheidenen Vorteil: Die deutlich grössere Reichweite.

Vorallem als Social-App Entwikler will ich mit dem geringsten Aufwand die grösste Userreichweite erzielen.

Was aber bei OpenSocial meines Erachtens noch fehlt ist die angemessene Implementierung. Ausserdem scheinen bei MySpace & Co. diese kleinen, netten Applikationen noch kaum so flächendeckend eingesetzt zu werden.

Sehr interessant ist hierbei auch die Rolle von Microsoft. MS hatte bisher erfolglos versucht Yahoo zu übernehmen.

Das äusserst pikante hierbei liegt im Detail: Facebook ist eher dem Microsoft-Lager zuzuordnen. Immerhin hat Microsoft gerade erst $240 Millionen für einen kleinen Anteil am Facebook Kuchen bezahlt.

Was will Microsoft nach einer eventuellen Übernahme anstellen? Wieder austreten?…

Facebook kann sich keine richtigen Übersetzer leisten


Manchmal habe ich wirklich das Gefühl, dass mich einige Web 2.0 Startups verarschen wollen. Da hat doch Facebook über 200 Millionen von Microsoft eingesteckt und bietet nun eingeladeten Usern an, sich selbst die lokale Version des Online Netzwerkes zu übersetzen. Zur Zeit ist dies in der Deutschen, Französischen und Spanischen Version des online Netzwerkes möglich.

Aber jetzt mal im Ernst: Warum sollte ich für ein Netzwerk welches Geld mit meinen Daten verdient und anscheinend auch schon Datenschutzrechte in den USA(!) verletzt hat, kostenfreie Arbeit verrichten? Warum sollte ich für ein Millardenschweres Unternehmen zu dem ich mich nicht im geringsten verpflichte fühle übersetzten?

Doch anscheinend hat Facebook wohl zu genüge solche User die fleissig Gratisarbeit für die nächste Datenkrake schlechthin leisten wollen. Denn ansonsten hätte man wohl nicht eine solche Aktion gestartet.

Laut Techcrunch liegt Facebook’s Userbase nun zu über 50% ausserhalb der USA. Entgegen MySpace’s Strategie, lokal basierte, professionelle Teams einzusetzen, hat Facebook meiner Meinung nach den schlechteren Weg eingeschlagen.

Ich werde auf jeden Fall nicht für Facebook übersetzen. Da schreibe ich doch eher Artikel für irgend eine Wiki.

Bild&Story: Techcrunch

Boom!?

Sagt Mal, wann platzt die Blase 2.0?

Techcrunch, Golem berichten unter Anderen, dass Microsoft für 240 Millionen $ einen Anteil von 1.6% an Facebook gekauft hat. Das beschert dem US-Social Network nun eine Bewertung von etwa 15 Millarden $.

Ich weiss nicht, aber mir kommt die Summe schon recht übertrieben vor. Denn das Social Network Facebook hat letztes Jahr nur etwa 50-100 Millionen erwirtschaftet (genauere Daten konnte ich leider nicht vorfinden).

Langsam erinnern mich diese Zahlen an die Blase 1.0 im Jahr 2000. Wenn das so weiter geht, wird es nicht mehr lange dauern bis wieder sinnlose irentable Startups für horrende Summen gekauft werden. Das Ganze was gerade abgeht kann ja nur ins Verderben führen.

Es wird zu viel in nichts einbringende Schrott-Startups investiert. Facebook ist da eine Ausnahme. Die Seite prosperiert wirklich aber dies ist noch lange keine Rechtfertigung für eine so hohe Bewertung.

Zum Teil wird sogar in Geschäftskonzepte die schon vor der ersten Blase fehlgeschlagen sind investiert (Agloco ist da ein gutes Beispiel).

Ja- es sind immer noch einige Diamanten dabei, aber auch die werden doch viel zu hoch bewertet.

Aber die meisten Angebote die heutzutage als Web2.0 angepriesen werden – sind ganz einfach aus der gewinnbringenden Sicht Schrott.